Autor Thema: foobar2000 unter Linux  (Gelesen 8963 mal)

DarkOneFan

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foobar2000 unter Linux
« am: 20. Mai 2009, 14:24:28 »
Hallo zusammen,

mein nächstes Projekt ist, foobar (mit DarkOne Theme) unter Linux ans Laufen zu bekommen. Gibt es zum Thema schon Diskussionen? Hab im Netz (vor allem im Hydrogen Audio Forum) nur sehr alte Beiträge gefunden.

Habt ihr schon Erfahrungen mit foobar unter Linux gemacht, der Amarok Player ist nämlich ziemlich @~#%$§. Der schluckt alle meine Ressourcen.

tedgo

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foobar2000 unter Linux
« Antwort #1 am: 20. Mai 2009, 14:28:27 »
Ich habe das nie ausprobiert, bin mir also nicht sicher, ob die benötigten Plugins alle über Wine in Linux laufen...
Probier es doch einfach mal aus :)

DarkOneFan

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foobar2000 unter Linux
« Antwort #2 am: 20. Mai 2009, 14:31:42 »
Wird gemacht, werde berichten! :telefon:

DarkOneFan

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Re: foobar2000 unter Linux
« Antwort #3 am: 20. Mai 2009, 18:23:01 »
Neues Thema - verstehe...

Foobar 2000 läuft sowohl in der portable Version als auch unter der Vollinstallation unter Linux (Wine). Leider scheitert die Einbindung von track info mod. Benutzt wahrscheinlich das Netframework von Windows, oder? Da müsste sich jemand mal dranwagen, um das DarkOne Theme dort auch zum Laufen zu bringen. Foobar selbst hat nur kleine Bugs in der Anzeige, vernachlässigbar soweit. Columns UI klappt auch.

Soweit der erste Bericht... :motzen:

fbuser

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Re: foobar2000 unter Linux
« Antwort #4 am: 20. Mai 2009, 18:36:24 »
Leider scheitert die Einbindung von track info mod. Benutzt wahrscheinlich das Netframework von Windows, oder?
Nein.

tedgo

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Re: foobar2000 unter Linux
« Antwort #5 am: 20. Mai 2009, 19:43:16 »
Trackinfo mod setzt .NET 2.0 voraus.

@DarkOneFan
Das interessiert mich jetzt.
Probier mal auf Windows das Trackinfo mod zu löschen (im Columns UI layout einfach auf das Trackinfo mod rechtsklicken und "Remove panel" wählen).
Dann speicherst du die FCL unter neuem Namen und probierst diese auf Linux aus.
Ich nehme aber an, dass es trotzdem nicht funktionieren wird...
« Letzte Änderung: 20. Mai 2009, 19:56:59 von tedgo »

fbuser

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Re: foobar2000 unter Linux
« Antwort #6 am: 20. Mai 2009, 20:06:10 »
Trackinfo mod setzt .NET 2.0 voraus.
Nein. Es funktioniert aber damit, da mit .NET 2.0 auch die benötigten VC++ 8.0 Redistributables mit installiert werden. Es ist aber ausreichend, die Redistributables zu verwenden.

tedgo

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Re: foobar2000 unter Linux
« Antwort #7 am: 20. Mai 2009, 20:10:45 »
Ach, auch gut :)
Hab mir darüber nie Gedanken gemacht, nur irgendwo gelesen (auf der Trackinfo Wiki?), dass man .NET 2.0 braucht.

fbuser

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Re: foobar2000 unter Linux
« Antwort #8 am: 20. Mai 2009, 21:01:19 »
Dass man .NET nicht benötigt hat den Vorteil, dass es ausreicht die Dateien Microsoft.VC80.CRT.manifest, msvcm80.dll, msvcp80.dll und msvcr80.dll ins gleiche Verzeichnis wie foo_uie_trackinfo_mod.dll zu kopieren und dass das Plugin so portabel verwendet werden kann, auch auf Rechnern auf denen .NET nicht installiert ist.

Es gibt nur ein kleines, lösbares Problem, wenn noch weitere Plugins verwendet werden, die das SP1 der Redistributables benötigen, Trackinfo mod die Ursprungsversion benötigt. Dann muss man mit ResourceHacker das Manifest in der DLL an das vom SP1 anpassen. Das muss man natürlich nur, wenn man nichts installieren möchte. Werden die Redistributables installiert, lassen sich die Ursprungsversion und die SP1-Version parallel installieren.

Möglicherweise helfen diese Informationen auch bei der Verwendung unter Wine.

tedgo

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Re:foobar2000 unter Linux
« Antwort #9 am: 17. April 2013, 18:42:48 »
(Ewigkeiten her, seit hier was geschrieben wurde, aber das Thema ist und bleibt ja aktuell :))

Bin ja selbst gerade am Überlegen, vielleicht auf Linux umzusteigen (wenn ich auch noch nicht weiß, welche Distribution...).
Und habe mich da mal etwas umgesehen wegen "foobar2000 und Linux".

Siehe da: auf der Wine Applications Database-Webseite habe ich folgendes gefunden:
http://appdb.winehq.org/objectManager.php?sClass=version&iId=18689
http://appdb.winehq.org/screenshots.php?iAppId=1749&iVersionId=18689

Scheint also zu klappen, sogar mit meinem DarkOne.
Jetzt muss ich mich nur noch für eine Distri entscheiden und herausbekommen, wie man Jack konfiguriert...

EDIT:
Hab mich jetzt noch durch so manches Linux-Forum gekämpft und scheinbar soll foobar2000 fast makellos unter Wine auf Linux laufen.
Unter anderen soll nur CD abspielen/rippen mit keiner Wine-Version funktionieren...
Kann das jemand bestätigen?
Oder den "Trick" verraten, wie man das auch noch hinbiegt?
« Letzte Änderung: 17. April 2013, 18:59:10 von tedgo »

Jurgen Kepper

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Re: foobar2000 unter Linux
« Antwort #10 am: 02. November 2016, 23:11:58 »
bei mir klappt es leider nicht, zumindest nicht mit Deinem tollen DarkOne Theme.
Das WSH Panel Mod crashed bei mir unentwegt.

falls jemand von euch es geschafft hat alles unter Linux + Wine zum Laufen zu bekommen, bin ich über einen Hinweis oder sogar eine Anleitung sehr dankbar!

tedgo

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Re: foobar2000 unter Linux
« Antwort #11 am: 03. November 2016, 08:25:10 »
Also ich habe es damals aufgegeben...
Hab ja eh zwei Installationen auf dem PC: Windows 10 und Ubuntu.
Und unter Ubuntu nutze ich jetzt Deadbeef, das foobar2000 sehr ähnlich ist.

Falls aber doch noch jemand eine vernünftige Anleitung hat, wie man foobar2000 inkl. WSH/JScript Panel unter Linux nutzen kann, wäre ich immer noch interessiert.

paradise lost

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Re: foobar2000 unter Linux
« Antwort #12 am: 01. Dezember 2016, 19:28:36 »
Ich verwende Linux Mint 18, was auf Ubuntu 16.04 basiert und dessen Paketquellen benutzt und habe einfach wine installiert und dann ganz normal den foobar2000 Installationsprozess durchlaufen. Weitere Einstellungen waren nicht notwendig. Läuft problemlos.

Beobachtungen:
- die Titelleiste ist wine bedingt hässlich und die Einstellungsdialoge ebenso. Sieht halt alles bissl nach nem alten Windows aus.
- der Lautstärkeregler bewirkte nur direkt nach der Installation etwas und ist seit dem zweiten Start ohne Funktion (hab ich eh nie benutzt)
- die CPU Auslastung ist wine bedingt vergleichsweise hoch

Ich warte trotzdem auf den Tag an dem ich den besten Audio Player nativ installieren kann. Android geht ja auch.  :top:

paradise lost

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Re: foobar2000 unter Linux
« Antwort #13 am: 02. Dezember 2016, 23:51:00 »
- die CPU Auslastung ist wine bedingt vergleichsweise hoch
Um das mit Zahlen zu untermauern, hab ich mal die Leistungsaufnahme gemessen. Die Grundleistungsaufnahme von ~38W steigt bei einem nativen Audioplayer wie Audacious auf etwa 45W, bei foobar2000 mit wine auf etwa 60W.

Update:
Die erhöhte Leistungsaufnahme liegt gar nicht an wine, sondern an meinem 160 Band Equalizer. :rofl: Ist der abgeschaltet, braucht foobar/wine nicht mehr CPU Power als ein nativer Player.  :top:
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2016, 18:22:10 von paradise lost »