Autor Thema: automatischer rescan der Media Library  (Gelesen 8526 mal)

fooamp

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Re: automatischer rescan der Media Library
« Antwort #15 am: 19. November 2008, 22:43:22 »
Da hilft nen USB Hub!

Und - nein, ich werde mir wegen foobar2000 keinen USB-Hub kaufen.

grimes

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Re: automatischer rescan der Media Library
« Antwort #16 am: 19. November 2008, 23:04:15 »
Wenn du aber auch die Daten in der Library hinzunimmst, können diese durch falsche Einträge in den Files überschrieben werden. Eine Möglichkeit habe ich in der Antwort zu Mexx Frage beschrieben. Dies läßt sich aber durch einen "Rescan" noch reparieren.
Mein Vorschlag: Löschen von database.dat. Dann ist foobar2000 gezwungen die Daten in die Media Library neu einzulesen. (Ich geb zu: Ich werd ein Teufel tun und das ausprobieren.>:D)
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Frank Bicking

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Re: automatischer rescan der Media Library
« Antwort #17 am: 20. November 2008, 00:58:29 »
Wobei das meiste davon auf mangelndem Verständnis der Funktionsweise beruht,
Das kann ich nirgendwo herauslesen, (...)

Man sieht das doch bereits in diesem Thread. Es wird einfach so angenommen, dass es nicht anders gelöst sein kann, als die Festplatte in regelmäßigen Abständen komplett zu scannen. Genauso wurde davon ausgegangen, dass externe Festplatten automatisch aus der Library entfernt werden, wenn man sie abtrennt.

Versteh mich bitte nicht falsch, es verlangt niemand vom Nutzer, das von vorneherein zu wissen. Nur kann man sich doch erst einmal erkundigen, wie etwas funktioniert, bevor man aus Mutmaßungen heraus dessen Abschaffung oder womöglich unnötige Optionen einfordert.

Das Szenario mit zwei oder mehr externen Festplatten, die sich den gleichen Laufwerksbuchstaben teilen, mag sich auf den ersten Blick als unauflösbar darstellen. Nur wäre es durchaus möglich, sie voneinander zu unterscheiden. Etwa über die Seriennummer des Volumes, oder meinetwegen über eine Identifikationsdatei, die das Programm in den obersten Ordner legt. Das nur als spontane Ideen.

Zitat
Wenn, wie hier, der Automatismus dazu führt, daß vom Anwender ungewollt Daten zerstört werden, ist das ein konzeptioneller Fehler und kein technisches Problem.

Wie dir Lyx bereits im Forum erklärt hat, basiert dein Datenverlust allerdings auf Annahmen darüber, wann foobar2000 die Tags neu von der Festplatte einliest. Das war auch in vergangenen Versionen nicht auf einen manuellen Rescan beschränkt. Auch ein simples Einfügen in die Playlist oder Abspielen von Dateien konnte dazu führen, dass Tags neu geladen werden.

Es handelte sich bei der Media Library nie um eine zu diesem Zweck entworfene, zuverlässige Backup-Lösung mit strikter, ausschließlich vom Nutzer gesteuerter Trennung zwischen Daten in Dateien und in der Library. Tut mir leid, dir das so sagen zu müssen, aber du hast dich da mehr oder weniger auf undokumentiertes Verhalten verlassen.
« Letzte Änderung: 20. November 2008, 07:12:00 von Frank Bicking »

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Re: automatischer rescan der Media Library
« Antwort #18 am: 23. November 2008, 11:09:57 »
Man sieht das doch bereits in diesem Thread. Es wird einfach so angenommen, dass es nicht anders gelöst sein kann, als die Festplatte in regelmäßigen Abständen komplett zu scannen. Genauso wurde davon ausgegangen, dass externe Festplatten automatisch aus der Library entfernt werden, wenn man sie abtrennt.

Versteh mich bitte nicht falsch, es verlangt niemand vom Nutzer, das von vorneherein zu wissen. Nur kann man sich doch erst einmal erkundigen, wie etwas funktioniert, bevor man aus Mutmaßungen heraus dessen Abschaffung oder womöglich unnötige Optionen einfordert.
Bezüglich der Erkundigungen gebe ich dir hier prinzipiell recht. Allerdings würde ich die Mutmaßungen eher als Fragen nach der tatsächlichen Funktionsweise verstehen. Die Abschaffung der neuen Funktionalität wird eigentlich nirgendwo gefordert und ich bin nach wie vor der Meinung das eine Option zum Abschalten keineswegs unnötig ist. Mir ist durchaus klar, daß dies für die beschriebenen Probleme nur eine Notlösung ist, da diese eigentlich nicht gelöst, sondern nur umgangen werden. Aber dies ist in der Regel besser als gar keine Lösung.

Zitat
Das Szenario mit zwei oder mehr externen Festplatten, die sich den gleichen Laufwerksbuchstaben teilen, mag sich auf den ersten Blick als unauflösbar darstellen. Nur wäre es durchaus möglich, sie voneinander zu unterscheiden. Etwa über die Seriennummer des Volumes, oder meinetwegen über eine Identifikationsdatei, die das Programm in den obersten Ordner legt. Das nur als spontane Ideen.
Wobei mir da spontan noch einfallen würde diese Identifikationsdatei auf NTFS-Partionen im Alternate-Stream des obersten Ordners zu verstecken. Das nur so als Anregung falls ihr in diese Richtung weiter plant

Zitat
Es handelte sich bei der Media Library nie um eine zu diesem Zweck entworfene, zuverlässige Backup-Lösung mit strikter, ausschließlich vom Nutzer gesteuerter Trennung zwischen Daten in Dateien und in der Library. Tut mir leid, dir das so sagen zu müssen, aber du hast dich da mehr oder weniger auf undokumentiertes Verhalten verlassen.
Aber gerade für dieses Verhalten werden doch einige Funktionen zur Verfügung gestellt: Rescan library, Remove dead entries, reload info from file(s), rewrite file tags. Ich bin mir jetzt zwar nicht ganz sicher, ob die letzten beiden Funktionen durch das Masstagger-Plugin bereitgestellt werden, aber das spielt letztendlich keine Rolle. Von undokumentiert würde ich hier definitiv nicht sprechen. Zumal die Dokumentation, ohne das jetzt negativ zu werten, durchaus ausführlicher sein könnte.