Mini-PC oder Notebook?

Begonnen von tedgo, 05. November 2009, 10:25:46

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stefle

04. Dezember 2009, 22:09:58 #15 Letzte Änderung: 04. Dezember 2009, 22:16:52 von stefle
Falls du das Teil zurückgeben willst, noch mal ein anderer Vorschlag: In der aktuellen c't sind Selbstbau-Vorschläge. Gibt es noch bis Sonntag-Nacht, danach die einzelnen Artikel als pdf auf heise.de.

Da die c't sehr viel Wert legt auf Geräuschentwicklung, Stromverbrauch und Preis-Leistungs-Verhältnis, wäre es doch einen Blick Wert. Der Geräuschpegel wird gewissenhaft bei verschiedenen Last-Zuständen gemessen. Auch die Audio-Qualität der analogen Ausgänge wird beurteilt, und zwar anhand von Messergebnissen.

EDIT: Die c't-Artikel zum Downloaden sind allerdings kostenpflichtig.

tedgo

Ach, zurückgeben will ich den PC sicher nicht. Mir reicht er aus :).

Mir ist nur heute aufgefallen, dass die Materialqualität des Gehäuses noch schlechter ist als vermutet...
Habe heute unvorsichtigerweise mit einem sehr weichen Microfasertuch einen Fettfleck von der Hochglanzfront gewischt. Der war auch wunderbar weg. Zurück blieben leider statt dessen einige Kratzer, die mir nun wohl dauerhaft erhalten bleiben. Ärgerlich...

fooamp

05. Dezember 2009, 12:54:01 #17 Letzte Änderung: 05. Dezember 2009, 15:19:19 von fooamp
Nun, in besagtem c't-Beitrag wird aber auch mehrfach (!), und auch gleich zu Anfang (c't 25/09 S.102), darauf hingewiesen, daß das keine so simple Sache ist. Früher... bis zu PII-Zeiten hab ich auch gerne noch Komponenten- und Motherboardaustausch betrieben. Irgendwann explodierte das Angebot an Herstellern und Komponenten und damit stieg auch die Gefahr explodierender Selbstbaurechner... Ich kenne nur wenige Leute, die das noch machen - und die klagen mehr über es, als daß sie ihr selbstgebautes Sytem nutzen.

Soweit ich tedgo verstanden habe, braucht er aber auch keinen mehrfachoptimierten Boliden, sondern einfach nur einen kleinen leisen Rechner, der beim Codieren nicht gleich abstürzt.

Der Vorteil des aktuellen c't-Heftes liegt in der alljährlichen vorweihnachtlichen Marktübersicht mit dem traditionellen Titel "Der optimale PC" (vgl. 24/2008), da kann man sich auf den Stand des im Normalrahmen Verfügbaren bringen, ohne sich dem verkaufs- und nicht nutzungsorientierten Überredungsvermögen eines E-Markt-Verkäufers aussetzen zu müssen.

Zum Dell:

Ich will mich jetzt nicht auf die technischen Details einlassen. Aus meiner Sicht nur zwei Dinge, die mir enorm wichtig erscheinen und ein abwertendes Kriterium darstellen: Laufwerk und Gehäuse (mitgelieferte Mäuse und Tastaturen sind fast immer schlecht, das ist ein Marktgesetz, wie bei Ohrhörern von mobilen Audioplayern...).

Meine Grundregel: Alles, was auf Anhieb keine Freude macht, macht auch später keine. - Man hat beim Schreiben den Eindruck, daß Du im Großen und Ganzen unzufrieden bist (auch wenn Du am Ende das Gegenteil behauptest): "das ausgesprochen billige Material." "Auch der Standrahmen macht einen wenig vertrauenserweckenden Eindruck." "Ein so jämmerliches Quietschen und lautes Rauschen habe ich selten vernommen..." Und jetzt noch: "Mir ist nur heute aufgefallen, dass die Materialqualität des Gehäuses noch schlechter ist als vermutet..."

Basis eines guten Rechners ist, daß er in einem guten Gehäuse steckt. Was nützt die beste elektronische Hardware, wenn die mechanische das Ganze nicht zusammenhält. Und ein schlechtes, rumpelndes Laufwerk wird irgendwann richtig zur Qual. Glaub mir: Der subjektive Eindruck verschlimmert sich mit der Zeit.

Zieht man dann noch mit heran, daß Du mit der Bildschirmauflösung unzufrieden bist, solltest du über Dein 14-tägiges Rückgaberecht doch nochmal nachdenken. (Über die Audiofähigkeiten schweige ich mich als foobar2000-Nutzer leicht den Kopf schüttelnd lieber mal aus ^^.) - Ich weiß: Was man hat, möchte man gerne behalten, schließlich hat man sich darauf gefreut; aber es wird auch nicht besser! Bei allem, was über 100 Euro kostet, sollte das Wort "ärgerlich" meiner Meinung nach nicht vorkommen...

Wird wohl seinen Grund haben, daß Dell eine abgespeckte Version über Lidl versucht loszuschlagen. Die ganze Konstruktion scheint das System zum Lagerhüter zu verdammen...

tedgo

05. Dezember 2009, 14:25:46 #18 Letzte Änderung: 05. Dezember 2009, 14:36:42 von tedgo
Na ja, so richtig unzufrieden bin ich ja mit dem Ding nicht, denn es tut, was ich erwartet habe:
Es ist leise (bis auf das DVD-Laufwerk), spart Strom und bietet ausreichend Leistung für meine Bedürfnisse.

Dass die Materialqualität nix besonderes ist, na ja, damit kann ich für den Preis leben. Immerhin ist es ein kompletter PC inkl. Monitor.
Und dass Hochglanz-Billig-Plastik leicht verkratzt ist ja eigentlich altbekannt.

Der Sound über angeschlossene Lautsprecher oder Kopfhörer ist übrigens ausgezeichnet.
Nur die (an einer schlechten Stelle) eingebauten Mini-Tröten taugen halt nix :).

Gen. Bully

Hm, ich weiß nicht ich muß mich da schon fooamp anschließen. Wenn ich solche Kritikpunkte hätte ginge der Kasten umgehend zurück. Lieber ein bißchen mehr investiert...

fooamp

Immerhin hast Du ja noch einen Budget-Rest von 231 €...

Aber obwohl Du den thread extra dafür eingerichtet hast, will ich Dir nicht länger reinreden. Wenn Du zufrieden bist, soll's mir recht sein - aber beklag Dich nicht, wenn DarkOne nicht richtig läuft. ;)

tedgo

05. Dezember 2009, 15:09:05 #21 Letzte Änderung: 05. Dezember 2009, 15:16:00 von tedgo
Ach, DarkOne läuft prima.
Das DVD-Laufwerk funktioniert ja auch tadellos, nur hat es die Geräuschkulisse einer Mischung aus Nadeldrucker und Föhn ;).
Ich werde den Dell jetzt auf jeden Fall behalten und verspreche auch, mich nicht zu beklagen, wenn ich mal vor dem pc niesen muss und er dann wegen materialmängeln in einzelteilen vor mir liegt...

stefle

Manche Gewichtungen kann ich nicht so recht nachvollziehen. Ob das Gehäuse räudig zusammengeschustert ist oder nicht, ist für die Funktion doch weitgehend egal.

Wenn man mit 50facher Geschwindigkeit rippt, dürfte kaum ein DVD-Laufwerk leise bleiben. Okay, manche nerven besonders, und beim All-in-one-PC ist der Abstand zum Ohr auch geringer.

Was die c't-Bauvorschläge auszeichnet, ist die ausgesprochen geringe Geräuschentwicklung. Inwiefern es sich um "optimierte Boliden" handelt, ist mir nicht klar. Man kann den Zusammenbau auch in Auftrag geben.

fooamp

Zitat von: stefle am 05. Dezember 2009, 16:12:07
Manche Gewichtungen kann ich nicht so recht nachvollziehen. Ob das Gehäuse räudig zusammengeschustert ist oder nicht, ist für die Funktion doch weitgehend egal.

Nun, ich kenne da jemanden, dem sind beide Notebook-Scharniere kurz nach der Garantiezeit ausgebrochen. Jetzt steht das Teil auf dem Schreibtisch an die Wand gelehnt. Irgendwie eine ziemliche Einschränkung der Funktion.

tedgo

Ich denke schon, dass auch die Material- und Verarbeitungsqualität wichtig ist.
Was nützt einem z. B. ein leistungsstarker PC, dessen Gehäuse im Sonnenlicht schmilzt oder bei einem Luftzug in seine Bestandteile zerfällt? :D
Davon gehe ich beim Dell natürlich auch nicht aus. Sooooo schlecht ist das Material dann nun doch wieder nicht ;)